Gespeichert unter: Bollywood, Roy, speile, speile, speile!, wohnungsinterne kommunikation | Schlagworte: Actimel, actimelisiert, Bollywood, Kooperation, Mundwinkel, Offizier, Roy Black, Shahrukh, Speile, wecken
Anne: Seit ich mit Charlotte zusammenwohne, lerne ich jeden Tag etwas Neues über mich. Heute ging es mal wieder um meine Mundwinkel. Charlotte wies mich einmal mehr darauf hin, dass ich, wenn ich lache, meine Mundwinkel nach unten ziehe. Ich stand danach lange vor dem Spiegel und habe feststellen müssen, dass es mir physiognomisch unmöglich ist, sie nach oben zu ziehen. Im Internet habe ich lesen müssen, dass nach unten gezogene Mundwinkel für Bitterkeit und und Pessimismus stehen. Einzig dem Steinbock ist von Natur aus ein „umgedrehtes Lächeln“ zu eigen. Ich bin kein Steinbock.
Charlotte: Man kann Anne ganz gut damit ärgern, wenn man sagt „Lächle doch mal!“ und dann die Mundwinkel so weit nach unten zieht, wie es möglich ist. Es ist tatsächlich so, dass man sich seiner eigenen Schwächen gewahr wird, wenn man sehr viel Zeit mit einer anderen Person verbringt. Ich wurde kürzlich von verschiedenen Seiten darauf aufmerksam gemacht, dass ich nie freundliche „tschüß“ sage. Es hat mich ein bisschen erschreckt, denn eigentlich gebe ich mir dabei sogar Mühe.
Anne: … Wobei ich Lächeln mit nach unten gezogenen Mundwinkeln nicht unbedingt als eine meiner größten Schwächen beurteilen würde. Dennoch scheine ich ein Problem mit dem Lachen zu haben. Denn vor allem bei der Arbeit sagt mir Charlotte oft, ich solle aufhören, so „scheiße zu grinsen“.
Charlotte: Das wiederum bringt Anne dazu, mir einen Offizierston zu unterstellen. Heute weckte sich mich mit den Worten: „Rekrut Anne meldet sich zum Dienst“.
Anne: Der Offizierston ist nicht nur unterstellt, sondern tatsächlich vorhanden. Und meine Worte beim Wecken daher durchaus berechtigt – es ist grundsätzlich so, dass der erste vollständige Satz, den Charlotte nach dem Aufwachen von sich gibt, ein Befehl ist. Oder ein Vorwurf (in Befehlsform: „Warum hast Du noch nicht …?“).
Charlotte: Zu meiner Verteidigung muss ich anbringen, dass Anne mich auch wirklich provoziert und täglich mit den Worten in mein Zimmer kommt: „Charlotte! Aufstehen! Raus aus den Federn, heraus – die liebe Frau Sonne, die lacht Dich sonst aus!“
Anne: … Was dann mit einem Fluch kommentiert wird. Etwa: „Die liebe Frau Sonne kann mich mal am Arsch lecken …“
Charlotte: Wenn ich nichts sage, ist es Anne auch nicht recht.
Anne: Eigentlich ging es hier ja auch um meine Mundwinkel. Mein Freund Shahrukh zieht die Mundwinkeln beim Lachen auch nach unten. Wir haben also eine ähnliche Physiognomie, aber unterschiedliche Nasen.
Charlotte: Anne kann froh darüber sein, dass sie eine andere Nase als der Bollywood-Schauspieler („Schauspier“) Shahrukh Khan („Numer 1″) hat.
Anne: Sonst würde ich aber vielleicht in Bollywood-Filmen („Flimen von BW“) Karriere machen. Also mit der Nase … So konnte ich nur im Bollywood-Forum („Forumen“) Speile machen. Obwohl das auch eher Charlottes Spezialität war.
Charlotte: Im Speilen war ich groß! Aber nun müssen wir einkaufen, man will schließlich actimelisiert sein. Außerdem werde ich versuchen mein Mobiliar zu verschenken (das ist ein Teaser).
Anne: Charlotte hat recht. Wir haben nur noch ein Actimel: das reicht nie, um zwei Leute zu actimelisieren! Außerdem muss ich raus und mein Paket vom Café holen. Da ist ein Roy-Black-Film drin!
Charlotte: lieb
Anne: böse (obwohl das eigentlich schon das Gegenteil-Speil ist).
Gespeichert unter: ohne Worte, speile, speile, speile!, wohnungsinterne kommunikation | Schlagworte: Bims, Speile
Wir erwarben einen Bims. Es ist der beste Bims, den es gibt. Der Bims ist grün.
Und X hat das Speil verstanden.
Charlotte.
Gespeichert unter: ohne Worte, speile, speile, speile!, wohnungsinterne kommunikation | Schlagworte: Bims, Speile
Charlotte und ich hatten gestern Nacht eine längere Unterhaltung über eine Sache, die in der öffentlichen Wahrnehmung in unseren Augen viel zu wenig Beachtung findet: Den Bims.
Der Bims ist ein Vulkangestein, das sogar auf dem Wasser schwimmt. Und er hat nahezu unendlich viele Einsatzmöglichkeiten. Vom Baumaterial …:
… – als Leichtbetonstein (er besitzt eine überaus gute Wärmedämmfähigkeit, weist aber bei eindringendem Wasser allerdings leider ein ungenügendes bauphysikalisches Verhalten auf!) -, als Grund- oder Zuschlagstoff für gärtnerische Substrate (er verbessert das Porengefüge, die Wasserspeicherfähigkeit und Durchwurzelbarkeit (ein Wort, das man unbedingt in seinen aktiven Sprachgebrauch aufnehmen sollte!)), als Schleifmittel für Holz und Zusatz bei der Schellackpolitur, als Vorpolitur von Kuststoffarbeiten in der Zahntechnik (weiter ist er auch Bestandteil des Fluodisierungslackes Duraphat), zum Mattieren von Silberringen, zur Herstellung von Wasserpfeife-Köpfen und um den „stone-washed“- Effekt bei der Jeansherstellung zu erzeugen.
Neben all dem stehen selbstverständlich die vielfältigen Einsatzmöglichen des Bimssteins im Bad (und nicht nur als Ersatz für die (ein schreckliches Wort:) Hornhautraspel. So kommt der Bims auch hier in den unterschiedlichsten Formen daher:
Auffällig finde ich allerdings, dass Bims – wie alle vulkanischen Materialien – eine erhöhte Radioaktivität aufweist. So schlimm kann es allerings nicht sein und wenn wir gleich einkaufen gehen, werde ich mit Sicherheit einen Bims erwerben (in welcher Form auch immer) – auch weil Charlotte doch tatsächlich noch nie einen Bims besessen hat!
Zum Abschluss noch ein kurzes Wort an X: So wie es scheint, hast Du das Kuch-Kuch-Hota-Hai-Speil noch nicht richtig verstanden (es ist auch nicht leicht!). Deshalb überspringe ich Deinen Beitrag und mache einfach so weiter (vielleicht auch als kleinen Hinweis, wie es richtig wäre):
IC!





