Seit gestern bin ich verwirrt. Denn seit gestern gibt es einen neuen Suchbegriff, mit dem viele Menschen dieses Blog finden. Oder ein Mensch, der viel nach diesem Begriff sucht. Wenn das so weitergeht, dann müssen sich die „Speile“ (unser absoluter Top-Suchbegriff) noch warm anziehen.
Seit gestern suchen viele Menschen/sucht ein Mensch viel nach:
„Er fragt, wann der Vati wiederkommt.“ – „Wann jeder Vati wiederkommt. Am Abend, nach der Arbeit.“
Roy Black würde sich freuen, wir freuen uns natürlich auch, würden uns aber noch mehr freuen, wenn wir dieses Rätsel lösen könnten. Also, liebe(r) Suchende(r) – wer sind Si???
nicht Pluto.
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Anne: Seit ich mit Charlotte zusammenwohne, lerne ich jeden Tag etwas Neues über mich. Heute ging es mal wieder um meine Mundwinkel. Charlotte wies mich einmal mehr darauf hin, dass ich, wenn ich lache, meine Mundwinkel nach unten ziehe. Ich stand danach lange vor dem Spiegel und habe feststellen müssen, dass es mir physiognomisch unmöglich ist, sie nach oben zu ziehen. Im Internet habe ich lesen müssen, dass nach unten gezogene Mundwinkel für Bitterkeit und und Pessimismus stehen. Einzig dem Steinbock ist von Natur aus ein „umgedrehtes Lächeln“ zu eigen. Ich bin kein Steinbock.
Charlotte: Man kann Anne ganz gut damit ärgern, wenn man sagt „Lächle doch mal!“ und dann die Mundwinkel so weit nach unten zieht, wie es möglich ist. Es ist tatsächlich so, dass man sich seiner eigenen Schwächen gewahr wird, wenn man sehr viel Zeit mit einer anderen Person verbringt. Ich wurde kürzlich von verschiedenen Seiten darauf aufmerksam gemacht, dass ich nie freundliche „tschüß“ sage. Es hat mich ein bisschen erschreckt, denn eigentlich gebe ich mir dabei sogar Mühe.
Anne: … Wobei ich Lächeln mit nach unten gezogenen Mundwinkeln nicht unbedingt als eine meiner größten Schwächen beurteilen würde. Dennoch scheine ich ein Problem mit dem Lachen zu haben. Denn vor allem bei der Arbeit sagt mir Charlotte oft, ich solle aufhören, so „scheiße zu grinsen“.
Charlotte: Das wiederum bringt Anne dazu, mir einen Offizierston zu unterstellen. Heute weckte sich mich mit den Worten: „Rekrut Anne meldet sich zum Dienst“.
Anne: Der Offizierston ist nicht nur unterstellt, sondern tatsächlich vorhanden. Und meine Worte beim Wecken daher durchaus berechtigt – es ist grundsätzlich so, dass der erste vollständige Satz, den Charlotte nach dem Aufwachen von sich gibt, ein Befehl ist. Oder ein Vorwurf (in Befehlsform: „Warum hast Du noch nicht …?“).
Charlotte: Zu meiner Verteidigung muss ich anbringen, dass Anne mich auch wirklich provoziert und täglich mit den Worten in mein Zimmer kommt: „Charlotte! Aufstehen! Raus aus den Federn, heraus – die liebe Frau Sonne, die lacht Dich sonst aus!“
Anne: … Was dann mit einem Fluch kommentiert wird. Etwa: „Die liebe Frau Sonne kann mich mal am Arsch lecken …“
Charlotte: Wenn ich nichts sage, ist es Anne auch nicht recht.
Anne: Eigentlich ging es hier ja auch um meine Mundwinkel. Mein Freund Shahrukh zieht die Mundwinkeln beim Lachen auch nach unten. Wir haben also eine ähnliche Physiognomie, aber unterschiedliche Nasen.
Charlotte: Anne kann froh darüber sein, dass sie eine andere Nase als der Bollywood-Schauspieler („Schauspier“) Shahrukh Khan („Numer 1″) hat.
Anne: Sonst würde ich aber vielleicht in Bollywood-Filmen („Flimen von BW“) Karriere machen. Also mit der Nase … So konnte ich nur im Bollywood-Forum („Forumen“) Speile machen. Obwohl das auch eher Charlottes Spezialität war.
Charlotte: Im Speilen war ich groß! Aber nun müssen wir einkaufen, man will schließlich actimelisiert sein. Außerdem werde ich versuchen mein Mobiliar zu verschenken (das ist ein Teaser).
Anne: Charlotte hat recht. Wir haben nur noch ein Actimel: das reicht nie, um zwei Leute zu actimelisieren! Außerdem muss ich raus und mein Paket vom Café holen. Da ist ein Roy-Black-Film drin!
Charlotte: lieb
Anne: böse (obwohl das eigentlich schon das Gegenteil-Speil ist).
Ich denke, Anne wird lansam wütend. Sie droht mir schon an, mir die Administratorrechte zu streichen. Auch kann ich mit einem „Donnerwetter“ rechnen, was ich natürlich vermeiden möchte.
Also Roy: ich durfte ja einige Zeit in Augsburg, seiner Heimatstadt leben. Dort gibt es eine Büste von ihm und auch ein Weg wurde nach Roy benannt (wie es sich gehört). Das Problem: es ist ein Hundeweg! Zum Gassigehen! Verständlich, dass das in der Fangemeinde für einigen Wirbel sorgte und auch auf Ablehnung stieß! Glücklicherweise wissen wir als treue Leserinnen der „Heim und Welt“, wie Roy die ganze Sache sieht. Es wurde nämlich eine Wahrsagerin befragt und die „Heim und Welt“ war exklusiv dabei. Er selbst – obwohl vor 17 Jahren verstorben – äußerte sich zu drängenden Fragen der Fans und stellte auch ein für allemal klar, dass er gerne Namensgeber dieses Weges ist, weil ihn schließlich nicht nur Hunde, sondern eben auch deren Herrchen und Frauchen benutzten! Glücklichweise steht das nun fest – uns allen ist ein Stein vom Herzen gefallen!
Ich spiel mal wieder mit: Star
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Ich habe schon überlegt, ob ich den Untertitel dieses Blogs ändern sollte. Ändern in „Was Charlotte sieht und Anne auch, wenn man sie darauf hinweist und Anne allein dann aufschreibt“. Charlottes dauerhafte Arbeitsverweigerung bezüglich der Befüllung dieses Blogs nimmt jedenfalls immer extremere Züge an und führt immer häufiger zu Aussprüchen wie „Ich bin so scheiße!“. Ich wüsste einen Weg aus dieser Misere …
Charlotte und ich haben gerade einen Film gesehen: „Kinderarzt Doktor Fröhlich“ (Kidnerart Dockter Fröhlihc“). Darin spielt Roy Black eben diesen und es geht meist um das Peterle (es heißt auch grundsätzlich DAS Peterle, ähnlich wie der Peter in der „Schönen Magelone“ immer DER Peter heißt – es scheint also tatsächlich am Namen zu liegen und wenn DAS Peterle erstmal ein wenig älter geworden ist, müsste aus ihm folgerichtig eines Tages DER Peter werden …).
Das Peterle jedenfalls ist der Neffe Fräulein Holms, das ihn großzieht und natürlich immer für seine Mutter gehalten wird (auch von dem Peterle). Das macht ihr schwer zu schaffen, denn schließlich erdreisten sich manche Menschen tatsächlich, sie FRAU Holm zu nennen, weil sie glauben, FRAU Holm habe nun einfach Mann und Kind. Sie hat aber weder noch, eben nur das Peterle. Und das Peterle leidet sehr darunter, dass es keinen Vater hat und bekommt vor lauter seelischem Schmerz in regelmäßigen Intervallen „Anfälle“. Daraufhin muss natürlich sofort ein Arzt verständigt werden, im besten Falle Roy Black, der der Mutter rät: „Bitte beunruhigen Sie sich nicht, ich bin gleich da.“
Auch im Folgenden entwickeln sich durchaus unterhaltsame Dialoge zwischen Fräulein Holm und Roy, bei denen es natürlich immer um das Peterle geht:
Fräulein Holm: „Was sollte ich machen? Ich hab halt immer wieder gesagt, Du musst Geduld haben, er wird schon kommen. Auf einmal wird der Vati da sein.“
Darauf Roy: „Geduld haben. Das ist schon das schwerste für einen kleinen Buben. Ich weiß das, ich war selber einer.“
Nach dieser durchaus überraschenden Einsicht passiert natürlich das Unvermeidliche. Das Peterle sieht Roy und hält ihn NATÜRLICH sofort für den Vati. Das bringt Fräulein Holm erneut in Verlegenheit und sie muss Roy folgendes mitteilen: „Er fragt, wann der Vati wiederkommt …“
Aber auch darauf weiß DER selbstverständlich eine Antwort: „Wann jeder Vati wiederkommt. Am Abend, nach der Arbeit.“ (Für den, der Filme mit Roy Black guckt, ist die Welt doch irgendwie einfacher …)
Natürlich kommt der Vati dann auch, am Abend, nach der Arbeit und singt ebenso natürlich ein Lied. Und schon dieses Lied allein beweist, dass das Peterle definitiv zu den nervigsten Kindern der Filmgeschichte gehört (Kinder in Filmen sind sowieso so eine Sache, ähnlich wie Kinder in Büchern – die meisten sind schlicht unerträglich: wie das Peterle):
Bemerkenswert ist auch, das Tempo: Roy bekommt dieses quietschende Peterle doch tatsächlich in weniger als 2:50min von der Wanne ins Bett … Aber gut, es ist schließlich auch Roy, der da am Werke ist.
Ich habe ja so meine Theorien über Roy Black. Beziehungsweise über Roy Black und Shahrukh Khan. Ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese beiden tatsächlich zwei verschiedene Menschen sein sollen – und wenn sie es doch sind, dann doch bitte wenigstens enge Verwandte.
Eigentlich ist alles an ihnen identisch. Auch die Filme, nur dass Roy meist runde eineinhalb Stunden schneller ist (aber wer das Peterle in 2:50min ins Bett kriegt …). Aber dazu vielleicht ein andermal mehr.
Der Film jedenfalls ist über jeden Zweifel erhaben. Lothar Lambert sagte: „Diese Schauspieler sind ja längst Institutionen. Man mag sie oder man mag sie nicht – die Frage nach der Qualität erübrigt sich eigentlich.“ Und wir mögen sogar die Schauspieler! – Wenn nur das Peterle nicht wäre. Hier ein letzter Beweis für seine quietschende Unerträglichkeit:
Und (ich bin es ja schon gewohnt, mit mir selbst zu spielen): Ente.