Fernmuendliches


… und zurück: Vom Koller zu(m) Kuller(augen)!
1 Mai, 2008, 4:23 Uhr nachmittags
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Also nun … Der zweite Teil der Darstellung. Wie schon beschrieben, glaube ich ja, dass sich das Wort “Kulleraugen” vom (Pferde)Koller ableitet, da die Pferde bestimmt große Augen bekommen, wenn sie einen Koller haben. Nun können auch Menschen einen haben, einen Koller - und dementsprechend große Augen bekommen! Die besten Beispiele dafür - zumindest die beste Visualisierung - findet man recht weit östlich von uns, nämlich in Japan. Dort gibt es Mangas und Animes. Dort haben alle Kulleraugen (zumindest werden alle so gezeichnet, von der Realität wollen wir hier mal nicht sprechen) und so ist es auch kein Wunder, dass es Websites gibt, die kulleraugen.de heißen und “die große Manga und Anime Community” sind. Oder sich selbst so nennen. In Animes und Mangas hat man wohl ganz einfach Kulleraugen.

Ich habe natürlich auch einen Lieblingsanime. Und weil ich wieder zu neugierig war auch einen Lieblingsmanga (ich meine: hallo? Die armen Anime-Gucker wissen bis heute nicht, woher Kakashi sein Sharingan hat! Obwohl ich jetzt natürlich über die Herkunft des Mangekyo-Sharingan rätseln muss, aber das müssen die genauso! - ebenso wie man seit letzer Woche über das Gut-oder-böse-sein von Itachi rätseln muss. Und wer ist überhaupt Pein???) … mein Lieblings… ist jedenfalls “Naruto“. Zugegebenermaßen ist Naruto auch der einzige Manga/Anime, den ich lese/gucke, aber das soll hier nicht viel zur Sache tun.

Wenn man Animes guckt, dann muss einem zwangsläufig auffallen, dass sich die Kulleraugentendenz der Protagonisten, in dem Moment, in dem sie einem Koller bekommen, mindestens verhundertfacht und von einer Tendenz zu einer ausgewachsenen Kulleraugenübertreibung wird. Kulleraugen ist gar kein Ausdruck mehr. Das kann man auch bei Naruto sehen:

Daraus ließe sich jetzt einiges schlussfolgern. Die Kulleraugen kommen vom Koller, den nicht nur Pferde, sondern auch Menschen bekommen können (über den wütenden sprechen wir hier). Logischerweise bekommt man dann auch als Mensch Kulleraugen, wenn mal einen Koller hat. Siehe Naruto. Und da soll noch einer sagen, die These sei weit her geholt …

Ich mag bei Naruto übrigens nicht nur die Kulleraugen, sondern vor allem die Art, wie man dort läuft - hier macht Sasuke das mal vor und bekommt am Anfang wohl auch einen kleinen Koller mit kleinen Kulleraugen (eigentlich sind nur die ersten 30 Sekunden wichtig):

… Es soll ja auch Menschen geben, die immer so laufen …

Ich werde versuchen, mir bis zum nächsten Eintrag eine Theorie über den Zusammenhang von Kulleruagen und dem Laufen mit nach hinten gestreckten Armen zu überlegen. Noch sehe ich da nämlich keinen Zusammenhang, aber das kann eigentlich nicht sein. Ich bin mir sicher, es gibt einen. Es muss, es muss, es muss!!!

Japan.

Und noch was (an Lotte): U -



Bildungsfernsehen in Deutschland und Japan
20 April, 2008, 9:24 Uhr nachmittags
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Wir wissen ja alle, dass Internet und Fernsehen mehr zu bieten haben als pure Unterhaltung. Sie haben auch einen Bildungsauftrag, dem sie mehr oder weniger gekonnt oft auch nachkommen! Zwei Beispiele sollen hier gezeigt werden.

Zunächst das “Telekolleg” des WDR zum Thema “Analysis I. Grenzwerte bei Funktionen.”. Wer wie ich schon alles vergessen hat, was über die schriftliche Addition hinausgeht, dem kann hier geholfen werden:

Besonders gut gefällt mir der Satz “Vielleicht ist Ihnen aus diesen drei Tabellen schon etwas klar geworden, was wir eigentlich von der lim f(x) für x-> unendlich zu verstehen haben”. Gar nicht, muss ich gestehen. Zugegeben: das Video ist auch schon sehr alt und entspricht möglichweise nicht mehr den allerneusten Methoden der Wissensvermittlung.
Um zu sehen, wie man es auch machen kann, lohnt sich der Blick ins “Land der aufgehenden Sonne”, nach Japan. Dort wird mit eher unkonventionellen Mitteln Kindern und Erwachsenen Englisch beigebracht… und irgendwie auch Sport… (und das Video sollte man sich wirklich mal ein paar Minuten angucken!):

Wen das nicht überzeugt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Beispiele aus dem Leben und dann ein Tanz, mit dem die neuen Worte eingeübt werden! Absolut überzeugend ist auch die realistische Darstellung des Überfalls… Was zur Hölle hat der linke Gangster auf dem Kopf? Manchmal fragt man sich allerdings, ob die tanzenden Frauen überhaupt selbst wissen, was sie da singen. Mein Lieblingsbeispiel ist “I have a bad case of diarrhea”

Vielleicht kann man Geraden, Tangende, Nullstellen etc. ja auch tänzerisch darstellen. Ich denke, mir hätte es in der Schule geholfen.

Milky Way