Gespeichert unter: Missstände, wohnungsinterne kommunikation | Schlagworte: einkaufen, Erdbeeren, Fruit2day, Müller Drink, Müller fructiv, Vitamine
Gerade komme ich vom Einkaufen. Ich muss ja ständig nicht nur für mich, sondern auch für meine liebe Mitbewohnerin Lotte einkaufen (so wie sie auch für mich). An sich vollkommen in Ordnung. Schlimm wird es nur, wenn man durch diesen Umstand mit größter Regelmäßigkeit dazu gezwungen wird, Dinge zu erwerben, die man selbst zutiefst verabscheut: Fruit2day. Ich habe es ja wirklich auch versucht, ich habe sogar verschiedene Sorten versucht, aber Fruit2day und ich, wir beide werden einfach keine Freunde mehr. Ich kann es nicht verstehen, dieses „Getränk“. Zum einen finde ich die Konsistenz überaus befremdlich und ich bin nun was Konsistenzen angeht schon ein, sagen wir: Freidenker. Joghurt gehört getrunken, Eis gehört geschmolzen und Brei ist eigentlich sowieso das beste. Fruit2day ist anders. Außerdem befinden sich in diesem „Getränk“ so große Fruchtstücke, dass es fast schon weniger anstrengend ist, die ganze Frucht einfach so zu essen. Ich denke sogar, es IST weniger anstrengend und der Konsum von Fruit2day damit vollständig absurd. Und als wenn das alles noch nicht genug wäre, werde ich auch noch gezwungen dieses mir nun schon so sehr widerstrebende Etwas mit Erdbeergeschmack zu kaufen. Und wie ich zu Erdbeergeschmack stehe … Nun, das habe ich an anderer Stelle schon erläutert.
Ich persönlich bin ja nach wie vor ein großer Fan von Müller fructiv, das heißt eigentlich von seinem Vorgänger, der – so glaube ich – einfach nur Müller Drink hieß. Das aber auch nur, weil auf der alten Verpackung stand „10 Obstsorten, 9 Vitamine“ (oder so ähnlich). Ich habe mir immer fest vorgenommen, eines Tages die Obstsorte ohne Vitamin zu finden, und mich daraufhin ausschließlich von ihr zu ernähren. Jetzt habe ich die Chance verpasst, denn in Müller fructiv sind zwar immer noch neun Vitamine, über die Zahl der Obstsorten schweigt man sich allerdings aus. Hn.
Gespeichert unter: Das ist immer so! | Schlagworte: Actimel, Erdbeeren, Pyramide, RTL II, Werbung
Ich habe mich gerade in meinem Zimmer umgesehen. Dabei fiel mir die Flut von leeren Actimel-Behältern (ein besseres Wort für diese Dinger ist mir leider nicht bekannt) auf. Charlotte trinkt die ja immer mit Erdbeer-Geschmack, was ich ziemlich eklig finde. Das kann aber daran liegen, dass ich alles mit Erdbeergeschmack (aber nicht die Erdbeere selbst!) eklig finde. Ich glaube, DAS liegt daran, dass es früher jeden Mittag als Nachtisch Danone-Erdbeerjoghurt bei uns gab. Zu dieser Zeit gab es (zumindest ist das in meiner Erinnerung so) keinen anderen Joghurt als das Danone Viererpack mit Erdbeergeschmack.
Jedenfalls trinken Charlotte und ich seit einiger Zeit immer Actimel. Wir haben beinahe zeitgleich damit angefangen und das auch noch unabhängig voneinander (glaube ich). Zu Charlottes Motivation kann ich nichts sagen. Bei mir war es natürlich die Werbung. Und nicht die von Jörg Kachelmann, der in bester Wetterfrosch-Manier durch die rauhe Witterung streift, um dann anhand von drei wahllos platzierten blauen Punkten die Wirksamkeit von Actimel zu beweisen. Ich hege eine undefinierte Abneigung gegen Jörg Kachelmann.
Die Werbung, die ich meine, kam nachmittags auf RTL II bei „Pokito TV“. Ich kann mich nicht an viel erinnern, nur daran, dass man, wenn man Actimel trinkt, „actimelisiert“ ist und ein leuchtendendes blaues Armband an seinem Handgelenk erscheint. Und wenn man das hat, dann kämpfen ziemlich kindisch-futuristisch aussehende Wesen in seinem Körper gegen die bösen Viren und Bakterien und GEWINNEN! Das hat mich überzeugt. So sehr, dass ich jetzt sogar eine Pyramide aus Actimel gebaut habe.
(Jetzt muss ich schon mit mir selber spielen) Dachs.
