Gespeichert unter: Dinge, Erklärungen, Rätsel | Schlagworte: ALF, Blog, Caesar, Die drei Fragezeichen, Jack Bauer, Naruto, Rätsel
Ich bin der festen Überzeugung, dass es Geister gibt. OK, eigentlich überhaupt nicht, aber in unserer Wohnung geschehen ständig sehr seltsame Dinge und jetzt fängt das auch hier, auf dem Blog, schon an. Auf dem Blog haben wir allerdings Besuch von sehr netten Geistern. Seit zwei Tagen schießt die Besucherzahl nämlich völlig durch die Decke und das: grundlos. Es gibt einfach keine Veränderungen sonst – keine außergewöhnlichen neuen Suchbegriffe, keine neuen Referrer, nichts … nur: in etwa vier Mal so viele Besucher wie zuvor, die eigentlich sogar alle die URL eintippen müssen, um zu uns zu gelangen. Man weiß nicht, wer sie sind, woher sie kommen, was sie wollen, was sie sich angucken … sie sind quasi durchsichtig und daher: Geister. Geisterhafte Geister geistern durch den Blog („gietserhafte Gietser gietsern durch den Bolg“). Ich will mich aber darüber ausnahmsweise mal nicht beschweren, möchte aber zumindest hier mal feststellen dürfen, dass es komisch ist!!!
Weitere Möglichkeiten neben den Geistern sind:
a) Es sind Ferien (sind Ferien?) und viele Lehrer und Schüler, die unseren Blog irgendwann mal gebookmarkt haben, haben nun auch Zeit ihre Bookmarks endlich mal zu lesen (zudem treibt sie das schlechte Wetter vor die Geräte).
b) die Drei Fragezeichen haben eine Telefonkette gemacht und alle ihre Freunde über unseren Blog informiert, die dann wiederrum alle ihre Freunde und so weiter … und so fort …
c) die Drei Fragezeichen (oder jemand anders) verschicken nach dem Schneeballsystem eMails mit unserer URL und alle Leute klicken drauf.
d) Jack Bauer zwingt jeden Menschen, der ihm über den Weg läuft dazu, auf unseren Blog zu gehen (frei nach dem Motto: „I’ve killed two people since midnight, I haven’t slept for over 24 hours, so maybe you should be a little more afraid of me than you are right now“).
e) der virtuelle Flashmob wurde erfunden und wird zur Zeit an unserem Blog getestet.
f) Wolfgang Schäuble vermutet hinter „Fernmuendliches“ einen Verfassungsfeind und lässt das komplette Innenministerium unseren Blog durchsuchen.
g) Caesar oder Augustus oder Marcus Antonius oder Brutus oder Domitian oder Trajan oder irgendein anderer Römer ist noch am Leben (und wohnt selbstverständlich zusammen mit Elvis, Hitler und Jim Morrison auf einer Insel) und freut sich so sehr über Einschübe in seiner Muttersprache auf diesem Blog, dass er in etwa sekündlich auf „aktualisieren“ klickt.
h) in der Naruto-Welt wurde das Internet erfunden und Naruto, Sakura, Sasuke, Kakashi & Co wollen wissen, wer sie ständig beobachtet.
i) ALF hat den Katzfänger-Eintrag gelesen und wartet auf erste Erfolgsmeldungen, in der Hoffnung, dass dann hier einiges zu holen ist („Deine Augenlider werden schwer. Du wirst ganz müde. Deine Pfoten schlafen ein. Du bist jetzt keine Katze mehr, Du bist ein Krapfen …!“).
Außerdem wollte ich ja noch erklären, warum: ceterum censeo triumphum emerere. Aber das mache ich jetzt noch nicht. Ich wollte es nur noch einmal sagen. Wie Cato der Ältere. Oder – glaubt man Jan-Philipp Reemtsma (und ich glaube ihm) – Hagen von Tronje („von Tronege Hagene“). Also:
CETERUM CENSEO TRIUMPHUM EMERERE!!!
Gespeichert unter: Befindlichkeiten, wohnungsinterne kommunikation | Schlagworte: Blog, Suchbegriffe, Woche der Frau
Nachdem nun also das Rätsel um den Vati gelöst ist (einen Dank an Skirnir – es ist ein gutes Spiel und wenn es mit Zitaten aus Roy-Black-Filmen gespielt („gespeilt“) wird ein umso besseres …), stellt sich mir nun natürlich die Frage nach dem Luftanzug. Denn auch der scheint in den letzten Tagen ein enormes Interesse zu finden und das, obwohl ich nach wie vor nicht wirklich weiß, was er eigentlich ist. Mein momentaner Lieblingssuchbegriff („Liebalingssuchbegriff“) ist übrigens „hindi liebes filme kuken“. Aber das nur am Rande.
Denn natürlich bin ich sauer. Heute aus dem einfachen Grund, dass es die ganze Woche über keine „Heim und Welt“ („Hiem udn“) bei unserem – an dieser Stelle doch schon so hoch gelobten – Edeka gab. Jetzt haben wir sie nicht und aus lauter Verzweiflung kaufte ich gestern schon die „Woche der Frau“. Die „Woche der Frau“ ist so etwas wie der „Spiegel“ unter den wöchentlichen Frauenillustrierten (Hochglanz zählt nicht!). Von daher ist sie nicht wirklich ernst zu nehmen, trotzdem würde ich die Lektüre schon als nützlich klassizifieren. Man kann nämlich auch von der „Woche der Frau“ einiges lernen:
1) Mary setzt ihr Leben leichtsinnig aufs Spiel. Sie schnallt sich nämlich nicht an im Auto. Das darf sie auch nicht, denn sie ist Mitglied des Königshauses und könnte angeschnallt im Falle eines Terroranschlags nicht schnell genug aus dem Wagen „geborgen werden“. Die „Woche der Frau“ fragt in diesem Kontext äußerst kritisch: „Ist denn die Gefahr eines Terroranschlags allgegenwärtiger als die eines Autounfalls?“ und erinnert an das tragische Schicksal der (natürlich unvergessenen) Prinzessin Diana, die noch leben könnte, hätte sie sich nur angeschnallt!
2) Kate triumphiert über Camilla. Sie war nämlich dabei, als William seine Fliegerauszeichnung bekam. Viele wird das allein nicht wundern, aber da haben sich viele getäuscht, denn: „Es ist allseits bekannt, dass Camilla mit Williams Wahl nicht einverstanden ist und das Glück zerstören will“. Aha.
3) Letizia (von der „Heim und Welt“ auch liebevoll Leti genannt) versöhnt sich mit ihrer Schwester. Und das war gar nicht so leicht: „Als sich im Februar letzten Jahres Prinzessin Letizias (35) Schwester Telma (31) das Leben nahm, schien die Familie der Ehefrau des spanischen Kronprinzen Felipe (40) auseinander zu brechen. [...] Auch Letizias Schwester Telma (34) distanzierte sich vom Spanischen Hof.“ Letizia, Telma und Telma also. Gut, Kenner wie wir lassen sich nicht täuschen, aber …
Ansonsten bin ich auch sauer, habe aber keine Lust, das hier weiter aufzuschreiben, weil mein Essen gleich fertig ist.
Ich würde aber gerne den Blog umbenennen. „Fernmündliches“ heißt er nur, weil uns nichts besseres einfiel und das Wort ein so schönes ist (man sollte es viel häufiger benutzen, nur leider ergeben sich zu wenig Gelegenheiten). Und er heißt so, weil Charlotte und ich irgendwie auch über ihn kommunizieren (könnten – wenn Lotte denn mal ein paar Worte zu Papier bringen würde): wir reden ja sowieso nur über eMail, Skype und SMS miteinander. Manchmal rufen wir uns auch an. Die fünf Meter ins andere Zimmer sind einfach nicht drin!
Jedenfalls hätte ich jetzt gern, dass er (ich schreibe heute immer DER Blog – ich weiß, dass es eigentlich DAS heißt, aber das mag ich nicht und seit ich gelernt habe, dass der Duden DER als erlaubte Nebenform führt, muss ich es auch nie wieder sagen) …er soll jedenfalls anders heißen, wenn ich ihn denn umbennen würde und zwar:
BILTZMREKER UND MISSEPERTER
(Wer von uns beiden was ist, dürfte ja wohl klar sein.)
Es passiert wirklich überhaupt nichts …
Mars.