Fernmuendliches


Finale
30 Juni, 2008, 12:13
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Jetzt ist die EM vorbei. Komisch. Wir haben verloren, das ist auch komisch. Und das, obwohl alles nach der Vorrunde sowieso komisch war.

Das Viertelfinale sah ich im Zug. Das heißt, dass ich es überhaupt nicht sah. Weil die Bahn immer noch keine Fernseher im BordRestaurant ihrer ICEs installiert hat und es dort auch kein WLAN gibt, aber das ist ein alter Hut. So jedenfalls musste ich (mussten wir) das Spiel Portugal-Deutschland (wahrscheinlich unser bestes Spiel: „Darüber werden noch unsere Enkel reden und wir haben es nicht gesehen!“) im Zug HÖREN. Über das Handy im Radio. Und zwischen Stendal und Wolfsburg gibt es keinen Radioempfang. Man stelle sich das jetzt bitte noch einmal vor, auch wenn es eigentlich schon viel zu spät ist, um sich irgendetwas mit Fussball vorzustellen bis 2010 …. (Man fühlte sich wie 1954!)

2008 wie 1854. Nur anders.

Das Halbfinale sah ich dann wie hier treffend im Kommentar beschrieben.

Dann also das Finale. das ist jetzt auch vorbei, mit bekanntem Ergebnis. Inzwischen sind auch alle Menschen weg, und nachdem ich nochmal kurz Paulchen den Schwanz auswringen (ein großartiges Wort) war (er trocknet nämlich so:

So trocknet Paulchen

und deshalb muss man ihm ständig den Schwanz (aber komischerweise nicht die Arme) auswringen, weil sich dort alle Flüssigkeit sammelt: )

So muss man Paulchen auswringen

… nachdem also alle Menschen weg waren und ich mich um Paulchen gekümmert habe, in der Hoffnung, er möge doch irgendwann noch einmal trocknen, könnte ich jetzt auch noch ein paar Worte zum Finale verlieren. Natürlich habe ich jetzt schon wieder keine Lust dazu. Vielleicht belasse ich es bei folgendem:

A: 2010 …

B: Wollen wirs hoffen. Allerdings müssten wir dann auch mal aufs Tor schießen.

A: Wir haben ja noch zwei Jahre Zeit, das zu lernen …

B: Nutzen wir sie!

A: Ich bin guter Hoffnung. Trotz der schweren Stunde …

Schwere Stunde

Zu meinen Mitmenschen äußere ich mich jetzt doch nicht (wie ursprünglich geplant – trotz oder gerade wegen der schweren Stunde). Ist ja auch egal. Nur noch eins: „Fragen, die ich in nächster Zeit nicht mehr so oft gestellt bekommen, aber auch nicht mehr beantworten möchte I“ (erst recht nicht nach einem verlorenen EM-Finale):

„Aber was hätte sich denn geändert?“

Geändert, my ass!

Rotkehlchen.



2 Kommentare bis jetzt
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Wer sind denn A und B? Irgendwie habe ich diesen Dialog nicht mitbekommen. Übrigens sieht es weniger nach wringen, als vielmehr nach melken aus, was Du da mit dem Paulchen anstellst.

Kommentar von falk

Eine Kommunikation mit meinem Bruder. Und melken … ich WRINGE!!! Verdammt!

Kommentar von anne




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