Gespeichert unter: Bücher und Zeitungen, forumen sprahce, ohne Worte, zettel. schilder! | Schlagworte: Bratwürste, Christian Morgenstern, edeka, einkaufen, Feuer, forumen sprahce, Heim und Welt, Karlheinz Böhm, Notausgang, Seil, Wollsocken
Ich komme gerade vom Einkaufen und frage mich, warum es immer überschlägige tausend („dausend“) Euro kostet, NUR DAS NÖTIGSTE zu kaufen (ich hatte den Auftrag vier Bratwürste zu kaufen – leider gab es die nur im Fünferpack, was mich schon stört, denn: „Er schrieb auf dem Zettel : Salat, Brot, Eier, Kartoffeln, 4 Bratwürst„). Aber wenigstens bietet der Laden was, wie an dieser Stelle schon beschrieben. Wir kommen jetzt, da Edeka bis um neun aufhat, auch immer häufiger in den Genuss, im Dunklen einkaufen zu dürfen. Denn bei uns ist zwar bis um neun geöffnet, aber das ist wohl so eine Art Insiderwissen – um acht gehen alle Lichter aus und man fühlt sich grundsätzlich wie der letzte Gast auf einer Party, der genau weiß, dass der Gastgeber schon seit Stunden will, dass man geht. Trotzdem bleibt man. Na ja …
Abgesehen davon kann man sich bei Edeka Neukauf aber sehr wohl und vor allem sicher fühlen. Die Fluchtwege sind einwandfrei gekennzeichnet und folgt man ihnen, kommt man logischerweise zum Notausgang. Die Kennzeichnung lässt auch hier nicht zu wünschen übrig:
Diese Form von Notausgang – ein Stück Wand zwischen Leergutrücknahmeautomat und einer anderen Wand – ist in etwa so beruhigend, wie mit Christian Morgenstern in einem brennenden Haus zu sitzen. Der hatte nämlich große Angst vor Feuer und ging so nie ohne das nötige Equipment für den Brandfall vor die Tür. Hätte man ihm inmitten eines Feuers angsterfüllt zugerufen „Christian, es brennt!“, hätte er mit Sicherheit geantwortet: „Keine Angst – ich habe ein Seil!“ Sehr beruhigend in der Tat.
Da wir gestern nicht einkaufen waren, gab es nun heute erst die neue Ausgabe der „Heim und Welt“. Auf dem Titelblatt diese Woche Karlheiz Böhm („Blacky“), oder – wie ihn die „Heim und Welt“ mit Recht nennt (und auch nennen darf) – „Karlhein“:
„Fauji“ habe ich übrigens zu Ende gesehen, enthalte mich hier aber (vorerst) jeder weiteren Wertung. So also nur noch auf besonderen Wunsch einer treuen Leserin ein kurzer Abschnitt über ein Thema, zu dem ich (wie zu sehen sein wird) leider nicht viel zu sagen habe. Außer: Die letzten sind meine Lieblings … („Liebalings“):
Meine Lieblings sind die größten (wie man sieht) und sie haben eine doppelt gestrickte Ferse.
Na dann. Ich gehe mich jetzt actimelisieren.
Abenteurer.
3 Kommentare bis jetzt
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ich danke für dieses übermaß an aufmerksamkeit und äußere mich: meine lieblings (aus dieser reihe) sind die links neben deinen lieblings. meine zweitlieblings sind die darüber. wie komme ich zu dieser entschiedung? immerhin ist es eine eindeutige wertung, der deinen widersprechend. ich äußere mich auch hierzu: es ist die form. durch tv-formate wie „topmodels“ (bikini-walk!!) und „supernanny“ (fette mütter!!)bin ich zu dem schluss gekommen, dass alles, was dick ist, hässlich ist. nur tine wittler darf dick sein, denn sie macht werbung für xxl-mode, bei der sie mit einem gartenschlauch keck genau die pflanzen swingend und unaufmerksam abspritzt, die sie sonst liebevoll bei ihrem einsatz in vier wänden streichelt. ich warte auf den spot, indem sie – für xxl-mode werbend – mal keine vanillekerze sanft lächeln entzündet, sondern eine bombe. das wäre folgerichtig. aber zurück zum thema. ich steh auf schlanke wollsocken. sie sind die symbiose zweier leidenschaften, bzw. lebensgefühle (zwei herzen schlagen, ach, in meiner brust): 1. mein faible für modelmaße und meine fixierung aufs oberflächliche (denn die doppelt gestrickte ferse macht sicher sinn). 2. alnatura. das kind wird NUR apfelsaft-gummibärchen kriegen. und die wolle ist von glücklichen schafen.
Kommentar von mow 12 März, 2008 @ 2:05Obwohl ich AUSSCHLIESSLICH niedergemacht werde von den Betreiberinnen dieses Blogs, antworte dennoch gemäß meines genügsamen Charakters.
Darf ich einen zweiten Lebensmittelmarkt zur Competition melden? Es handelt sich um einen Marktkauf. Ich finde: Ich sollte dürfen, denn schließlich gehört Marktkauf seit 2004 zur Edeka-Gruppe, der Coolheitswettbewerb bliebe also in der Familie.
Kommentar von X 12 März, 2008 @ 3:46Ich möchte an dieser Stelle doch nochmal nachfragen, lieber X, was den Marktkauf in Deien Augen dazu berechtigt, in die welcher-ist-der-coolste-Lebensmittelmarkt-Competition einzusteigen … Antworten gerne hier oder auch per Mail.
Kommentar von anne 13 März, 2008 @ 12:12